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10/12/2018 Tim Steffe

“Never change a winning team!“ heißt eine der ewigen Trainerweisheiten. Wenn das immer so einfach wäre. Da gewinnen die Damen der SG Markgräflerland nach mühevollem und teils frustrierendem Saisonbeginn endlich in überzeugender Manier, da muss das Team zum schweren Auswärtsspiel beim Tabellendritten aus Freiburg St. Georgen schon wieder umgebaut werden. Gleich 3 Spielerinnen aus der ersten Sieben mussten diesmal passen. Dass die „Neuen“ sich nahtlos einfügten, könnte ein Zeichen sein, dass der Knoten nun geplatzt ist. Es entwickelte sich in Freiburg von Beginn an ein gutes und ausgeglichenes Handballspiel. Eine gute Torhüterin hinter einer weitgehend sicheren Deckung und schnelles, kreatives Angriffsspiel machte Lust auf mehr, obwohl man rasch einem zwei bis drei Tore Rückstand hinterherlaufen musste. Die Stärke der Gäste lag heute gerade darin, dass sie ruhig blieben, sich weiter gegenseitig unterstützten und als echtes Team auftraten. So konnten sie bis zur Pause zum 10:10 ausgleichen. In der Halbzeitpause wurden einige Details korrigiert und ergänzend ein paar gute Ideen entwickelt. Die zweite Hälfte war dann ein einziges Kopf-an-Kopf Rennen. Bis kurz vor Schluss konnte sich keine Mannschaft mehr als ein Tor Vorsprung erspielen. Auch ein 17:15 Rückstand wenige Minuten vor Schluss brachte diesmal die Spielerinnen der SG nicht aus dem Konzept. Sie glichen zum 17:17 aus und konnten dann nach einer Auszeit der Gastgeberinnen die letzte Minute zum Führungstreffer nutzen. Das Glück der Tüchtigen half dann noch, als ein direkt auszuführender Freiwurf der Gastgeber nach Ende der Spielzeit am Pfosten landete. Der Rest war pure Freude.

Es spielten für die SG: Julia Munz, Julia Franke (Tor), Luisa Hollenweger, Lisa-Marie Freund, Arnela Hubanic, Alina Bier, Sina Engler, Amelie Exner, Virginia Vegilia, Anna Scheele

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