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30/01/2019 Sascha Sütterlin

Am Samstag fuhr wir als Damen 1 in einer ungewohnten Konstellation zum Tabellenersten nach Köndringen-Teningen. Unser Trainer Jürgen Schmitz war zur selben Zeit mit seinen B-Mädels unterwegs, weswegen er und die Mädels als Unterstützung ausfielen. Stattdessen bekamen Arnela Hubanic und Justus Schmitz die Aufgabe der Coaches über ein im Durchschnitt plötzlich viel älteres Team übertragen. Schon in der Kabine war klar: Wir lassen uns nicht vom Tabellenstand beeindrucken und wollen heute mit 100% kämpfen. Und all die Bemühungen der letzten Wochen und Monate trugen diesmal endlich Früchte. Es brauchte ein paar Minuten, bis wir ins Spiel fanden, doch als wir nach der erste Viertelstunde 4:5 in Führung lagen, wurde uns bewusst, dass wir diese Gegner durchaus ärgern konnten. Unser Rückraum fand immer wieder Lücken und Lösungen gegen eine passive Köndringer Abwehr. Die Abwehr unsererseits stand stabil und wurde durch eine überragende Julia Munz im Tor gestärkt. Zudem nutzten wir alle Wechseloptionen und konnten auf allen Positionen variieren, sodass wir mit zwei Toren Führung (10:12) im Rücken in die Halbzeitpause gehen konnten. Nach der Pause ging der erbitterte Kampf weiter. Es wurde ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Seiten sich immer wieder beweisen konnten. Bis zur 50. Minute behielten wir fast immer die Nase vorn, doch dann schaffte es die Heimmannschaft, vor ihrem Publikum aufzudrehen. Sie fanden jetzt Lösungen gegen uns und brachten eine Hektik in unser Angriffsspiel, welches uns zu verfrühten und uneindeutigen Abschlüssen brachte. Auch eine Ansprache unserer Spielertrainerin half nicht, Ruhe in unsere Reihen zu bringen, und so fiel der Endstand unnötig deutlich aus. Unseren starken Einsatz über 50 Minuten brachten wir nicht über die Zeit und belohnten uns leider nicht selbst mit einem Sieg. Den gegnerischen Gesichtern konnten wir allerdings die Erleichterung über die 2 Punkte deutlich ansehen, mit solch einer Gegenwehr hatten sie nicht gerechnet. Deswegen können wir durchaus zufrieden sein und hoffentlich die Zuversicht und Motivation in die nächsten Begegnungen mitnehmen. Nächsten Samstag empfangen wir Bad Säckingen zuhause, wieder mit dem Ziel, zu kämpfen und zu ärgern, dass vielleicht ein Sieg herausspringt.

Für die SG spielten: Julia Munz, Elena Bühler, Carmen Bach, Lisa-Marie Freund, Arnela Hubanic, Alina Bier, Viktoria Abramyk, Julia Franke, Judith Odero, Sarah Jost

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